Wie funktioniert eine digitale Aufrufanlage?
Die Anzeige des Wartezimmers wird als geschützte Webseite im Vollbild auf dem Fernseher geöffnet. Sobald eine Mitarbeiterin einen Aufruf sendet, erscheinen Patient und Zielzimmer groß auf dem Bildschirm. Parallel wird derselbe Text über die Lautsprecher ausgegeben.
Der Aufruf kann direkt in der Web-Oberfläche oder aus der Praxissoftware erfolgen. Für tomedo steht eine dokumentierte Aktionskette bereit. Andere Systeme wie medatixx, CGM, T2med oder Medical Office können über einen externen Befehl beziehungsweise einen HTTP-Aufruf angebunden werden.
Welche Hardware braucht das Wartezimmer?
Sie benötigen keinen proprietären Empfänger. Ein vorhandener Fernseher oder Monitor mit Lautsprechern genügt. Als Abspielgerät eignen sich ein Fire TV Stick, Raspberry Pi, Mini-PC, alter Laptop oder ein Smart-TV mit geeignetem Browser.
Das Gerät benötigt nur WLAN oder LAN und öffnet den persönlichen Anzeige-Link. Zwischen Praxis-PC und Fernseher muss kein Kabel verlegt werden.
Was kostet eine Aufrufanlage fürs Wartezimmer?
Klassische Anlagen benötigen häufig Steuergerät, Spezialdisplay, Verkabelung und Installation. Bei einer browserbasierten Lösung entfallen diese Anschaffungsposten. Falls noch kein Abspielgerät vorhanden ist, genügt meist ein Streaming-Stick oder Mini-PC.
Hinzu kommt die Softwaregebühr. Die aktuellen Tarife von Wartezimmer-Aufruf sind monatlich oder jährlich buchbar und können auf der Preisseite verglichen werden. So bleiben die Kosten planbar und die Lösung erhält automatisch Updates.
Datenschutz beim Patientenaufruf
Die Praxis bestimmt selbst, welche Information angezeigt und angesagt wird. Für besonders diskrete Abläufe eignen sich fortlaufende Wartenummern. Alternativ können nur Anrede und Nachname verwendet werden.
Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt. Serverstandort, Text-to-Speech-Verarbeitung und organisatorische Empfehlungen sind transparent in den Datenschutzinformationen beschrieben.